Gewerkschaftliche Bildungsbausteine

Der ÖGB und die AK geben gemeinsam in Zukunft “Bildungsbausteine” für die gewerkschaftliche und auch schulische Weiterbildung heraus. Damit werden wichtige gewerkschaftliche Themen didaktisch so aufbereitet, dass es dazu

  • eine inhaltliche Einleitung mit Hintergrundinformationen,
  • Schaubilder mit relevanten Informationen zum Thema und
  • und einen didaktischen Vorschlag, wie die Themenstellung im Unterricht bzw. bei einer gewerkschaftlichen Bildungsveranstaltung angewendet werden soll,

gibt.

Der erste Bildungsbaustein befasst sich mit dem Thema “Kampf der Armut”. Die Aufbereitung des Thema erfolgt:

  1. Was ist Armut?
  2. Die Situation in Österreich
  3. Risikogruppen
  4. Sozialleistungen reduzieren Armut
  5. Jugendliche Armut
  6. Schautafeln, die die Fakten visualisieren
  7. Die Entstehung des Sozialstaates
  8. Kampf gegen Armut in Österreich
    1. Ein weiter Weg
    2. Die bedarfsorientierte Mindestsicherung
    3. Armut vermeiden
  9. Arbeitsblätter

Von Seiten der Entwicklerinnen ist angedacht eine eigene Website zu gestalten. Dieser Bildungsbausteine steht hier zum Downloaden bereit: Bildungsbaustein Armut

Lehrgang zum/zur „Akademischen NPO-ManagerIn“

Bfi-WienIm Oktober 2014 startet an der Fachhochschule des bfi-Wien wieder ein Lehrgang zum/zur „Akademischen  NPO-ManagerIn“. Der Lehrgang richtet sich an (künftige) Führungskräfte in nicht auf Gewinn orientierten Organisationen (NPO), also Einrichtungen, deren Zweck in der Verwirklichung sozialer und gesellschaftspolitischer Ziele besteht. Der Lehrgang ist eine profunde Vorbereitung auf verantwortliche Funktionen in Organisationen im Sozial-, Bildungs- und Kultursektor, im Bereich von betrieblichen und überbetrieblichen Interessenvertretungen sowie im ökologischen und humanitären Sektor.

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Neue Impulse gewerkschaftlicher Bildung: “GegenBewegungen bilden!”

Im weiten Feld der Erwachsenenbildung wird – so zumindest unser Eindruck – der politischen Erwachsenenbildung insgesamt oft nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt, verglichen mit betrieblichen und arbeitsmarktpolitischen Weiterbildungsangeboten und Qualifizierungsmaßnahmen. Noch etwas stärker dürfte das auf ein spezifisches Feld der politischen Erwachsenenbildung zutreffen, nämlich auf die gewerkschaftliche Bildungsarbeit. In den vielfältigen einschlägigen Diskussionen im Weiterbildungsbereich, die seit Jahren maßgeblich durch Diskurse um Lebenslanges Lernen, Kompetenzentwicklung/-bilanzierung, Professionalisierung und Qualitätsentwicklung markiert sind, waren kaum bzw. nur selten Impulse wahrzunehmen, die von Gewerkschaften ausgingen.

Um Impulse setzen und sowohl Diskurse als auch praktische Bildungsarbeit nicht nur innerhalb einer Organisation sondern auch im jeweiligen Referenzfeld der Umwelt mitgestalten zu können, bedarf es zunächst eigener Reflexions- und Entwicklungsräume. Deren Vorhandensein und die Form ihrer Ausgestaltung sind die Voraussetzung für eine permanente (selbst-)kritische Erarbeitung des eigenen Bildungs- und Organisationsverständnisses, das es erlaubt und ermöglicht, sowohl Anschluss zu Fachdiskursen als auch lernenden gegenseitigen Austausch mit unterschiedlichen AkteurInnen herzustellen.

GegenBewegungen

Solche “Räume” sind nicht selten in forschenden, beratenden oder eben auch in bildenden Bereichen angesiedelt. In der (österreichischen) Gewerkschaft spielt diesbezüglich die ReferentInnen-Akademie (REFAK) von Arbeiterkammer und VÖGB eine zentrale Rolle. Die REFAK wurde – wie kurz berichtet – in den letzten eineinhalb Jahren einem umfassenden Neugestaltungsprozess unterworfen. Obwohl seit geraumer Zeit sowohl bei der Zielgruppenbestimmung als auch auf Programmebene die Änderungen bereits laufen, setzt sich die REFAK mit einer Tagung am 04. Dezember 2013 so etwas wie einen Startpunkt der neuen Version. (Wäre die Benennung nicht mittlerweile mehr als verbraucht, könnte man zutreffen von einer “REFAK 2.0″ sprechen.) Weiterlesen

Film und Politik

Filmhefte

BppDie Filmhefte sind filmpädagogisches, themenorientiertes Begleitmaterial zu ausgewählten nationalen und internationalen Kinofilmen. Auf 16 bis 24 Seiten werden Inhalt, Figuren, Thema und Ästhetik des Films analysiert. Darüber hinaus gibt es ein detailliertes Sequenzprotokoll, Fragen, Materialien und Literaturhinweise. Alle aktuellen und auch bereits vergriffene Hefte sind im PDF-Format zum Herunterladen verfügbar.

Ein paar Beispiele der Angebote:

Manfred Scherer: Bildungsarbeit in der IGM-Stuttgart

UnbenanntManfred Scherer, der gerade ein Praktikum im Rahmen der Sozak bei der IGM-Stuttgart absolviert, führte ein Gespräch mit der Bildungsreferentin Koll. Linda Eisenmann.

Grundsätzlich sind die Seminare regional organisiert . Rechtliche Grundlage ist das Betriebsverfassungsgesetz  §37 Abs 6,  hier sind alle wichtigen Seminare , die für den BR notwendig sind . Die Kosten übernimmt der Arbeitgeber – alle Kosten.
Die Dauer der Seminare über die Funktionsperiode ist nicht beschränkt der BR kann unbeschränkt seine Weiterbildung genießen.
§ 37 Abs 7 regelt die Seminare die nicht unbedingt notwendig sind. Hier gibt es eine Beschränkung auf 4 Wochen / Funktionsperiode für neugewählte BR.Für wiedergewählte 3 Wochen, das sind zB Geschichtsseminare etc.

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Was sind die bildungspolitischen Schwerpunkte der Arbeitskammer des Saarlandes?

AfaDie AbsolventInnen des 62. Jahrgangs absolvieren zur Zeit ihr Auslandspraktikum. Andrea Bliemsrieder ist zur Zeit in der AK des Saarlandes – hier ein Bericht von ihr:

Im Saarland gibt’s von der AK geförderte, berufsbegleitende Ausbildungen im Sinne EU
Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung, z.B.: die AfAS – Akademie für Arbeit und Sozialwesen des Saarlandes.Die AfAS getragen von AK und Land – steht für erfolgreiche, berufliche Fortbildung. Neben den beiden Trägern gehören die Uni des Saarlandes, die Industrie- u. Handelskammer sowie Vertreter saarl. Unternehmen dem Kuratorium der Akademie an.
Das Bildungskonzept- Verbindung von Berufserfahrung der Studierenden mit der wissenschaftlichen Lehre an der Hochschule. Die Studienschwerpunkte umfassen neben

  • den betriebswirtschaftlichen Inhalten zeitgemäße Konzepte und Methoden der Personalarbeit,
  • der Organisations-u. Personalentwicklung
  • und umfassende Kenntnisse im Arbeits- u. Sozialrecht.

Damit eröffnet sich den AbsolventInnen die Chance Führungsaufgaben in Unternehmen u. Verwaltungen, insbesondere im Personalmanagement zu übernehmen. Das Studium eignet sich in besonderer Weise auch für Vertreter der betrieblichen Mitbestimmung.

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Trends in der Erwachsenenbildung – Update 2013

Die ursprüngliche Version des folgenden “programmatischen” Eintrags in diesem Blog stammt von Werner Drizhal aus dem Jahr 2008. Die Inhalte und Darstellungen haben nach wie vor Relevanz und sind es auch Wert, aus heutiger Perspektive noch einmal “gegengelesen” zu werden. Hier also die erneute Veröffentlichung, ergänzt um einige aktuelle Links und die zeitliche Entwicklung angepasste Formulierungen.

Ein Ausblick auf “neue Lernkulturen und neue Lernwelten” ausgehend von einem Vortrag von Dr.in Elke Gruber im Rahmen der Sitzung des AK/ÖGB-Bildungsrats am 29. April 2008.

Die Grundlagen und Herangehensweisen an Bildung allgemein und – unser Hauptfokus – Erwachsenenbildung als spezieller Bildungsbereich sind durch ständige Entwicklungen gekennzeichnet. Der aktuell stattfindende grundlegende Perspektivenwechsel wird vor allem anhand der Konjunktur von Begrifflichkeiten und der dahinter stehenden Bildungsverständnisse erkennbar – von bisherigen Formen der “Erwachsenenbildung” über die “Weiterbildung” bis hin zum “Lebenslangen Lernen”. Für die zunehmende Bedeutung von “Lebenslangem Lernen” sind maßgeblich drei Gründe ausschlaggebend, die darauf hinweisen, wie Lernprozesse eine neue Einbettung in veränderte Lebensverhältnisse erfährt: Weiterlesen

Die neue VÖGB/AK-ReferentInnenakademie

Gewerkschaftliche “Train The Trainer”-Ausbildung – die REFAK*neu

Die ReferentInnenakademie (REFAK) richtet sich gezielt an TrainerInnen, ReferentInnen und Vortragende der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit. Seit April 2012 befindet sich REFAK in einem umfassenden Veränderungsprozess, zu dem mittlerweile erste Ergebnisse vorliegen.

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(Präsentation der REFAK*neu durch die Leiterinnen Pia Lichtblau und Elisabeth Steinklammer) Weiterlesen