Diskussionsgrundlage zu Fekters – Steuerdiskussion

 Unsere Grundlagenabteilung hat die Steuerideen der Finanzministerin hinterfragt:

„Das Erfinden von neuen Steuern ist volkswirtschaftlich nicht sehr klug.“
(Finanzministerin Maria Fekter)

Das schlimme an diesem Zitat ist, dass die Ministerin selbst ihre Aussage nicht besonders ernst nimmt. Ihre Ablehnung neuer Steuern scheint sich nur auf den Bereich der vermögensbezogenen Steuern zu beziehen, von dem sie nichts hören will. Dagegen scheint keine Woche zu vergehen, ohne dass Finanzministerin selbst in den österreichischen Tageszeitungen neue Steuerideen verbreitet. Zuerst war es der sogenannte Integrierte Tarif aus Steuer- und Sozialversicherungsabgaben, dann die Abschaffung der begünstigten Besteuerung freiwilliger Abfertigungen und des Nachkaufs von Schul- und Studienzeiten1, nun sind es gleich eine ganze Reihe, übrigens sehr unpräziser, neuer Vorschläge: Reform der Grundsteuer, Ökosteuern und Senkung der Abgabenquote.

Die Unterlage zum Downloaden: Steuerideen_Fekter

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Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf "Elektromechaniker für Starkstrom" in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte. 1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert. 2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung - Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

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