Gleichstellung

Die GPA-djp hat im Rahmen ihrer SekretärInnentagung das Thema Gleichstellung – am Beispiel von sieben betrieblichen Diskriminierungsfeldern bearbeitet. Mehr als 20 KollegInnen haben in intensiven Vorbereitungsarbeiten die Unterlagen erstellt und einen Ablaufplan für die Tagung erarbeitet. Die Diskriminierungsfelder sind:

  • Einstufung
  • Karenz und Kinderbetreuung
  • Karriereverläufe
  • Sachleistungen
  • Zulagen, Prämien und Sonderzahlungen
  • Überstunden
  • Teilzeit

Die dazugehörigen Unterlagen findet ihr hier im Artikel

Die Thesen der Diskriminierung bei der Einstufung:

  • These 1: Frauen verhandeln weniger um ihr Gehalt.
  • These 2: Frauen haben auch grundsätzlich weniger Verhandlungsspielraum, weil sie …

a) weniger oft in Führungspositionen sind
b) überproportional Teilzeit arbeiten
… und hier das Gehalt einseitig vom Dienstgeber festgelegt wird.

Einstufung endf Datei zum Downloaden: einstufungendf-erklärung der thesen

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Karenz und Kinderbetreuung:

  • These 1: Kinderbetreuung ist noch immer überwiegend Frauensache
  • These 2: Frauen verlieren im Laufe ihres Berufslebens sehr viel Geld durch Berufsunterbrechung für Kindererziehung

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Karriereverläufe

  • These 1: Frauen haben es selbst bei gleichen Ausgangsbedingungen immer noch viele schwerer als Männer Karriere zu machen.
  • These 2: Durch Freiwilligkeit wird sich an der Dominanz von Männern in Führungspositionen nichts ändern. Es braucht gesetzliche Quoten.
  • These 3: Es gibt tolle Best-Practice Beispiele in anderen Ländern, die sich Österreich als Vorbild nehmen sollte.

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Datei zum Downloaden: fallrettungsankerindernotloesung-Fallbeispiel

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Sachleistungen:

Datei zum Downloaden: falldienstautoloesung-fallbeispiel – sachleistungen

Zulagen, Prämien und Sonderzahlungen

  • These 1: Frauen bekommen in Summe die Hälfte weniger an Zulagen, Prämien, Sonderzahlungen etc. als Männer.
  • These 2: Frauen erhalten weniger oft Prämien als Männer.
  • These 3: Führungskräfte und BetriebsrätInnen setzen sich für Prämien für Frauen weniger oft ein als für Männer.

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Überstunden

  • These 1: Männer leisten mehr Überstunden (und Frauen kümmern sich um die Kinder).
  • These 2: Jene Frauen, die Vollzeit arbeiten und Überstunden leisten, erhalten diese weniger ausbezahlt als Männer.
  • These 3: Frauen haben weniger oft Überstundenpauschalen als Männer.

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Teilzeit

  • These 1: Es sind überwiegend Frauen, die Teilzeit arbeiten.
  • These 2: Trotz Teilzeitarbeit »arbeiten« Frauen länger als Männer.
  • These 3: Teilzeit ist eine Strategie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, solange die Kinder klein sind.
  • These 4: Alleinerzieherinnen arbeiten weniger Teilzeit als Frauen in Partnerschaften.

Datei zum Downloaden: plakatTeilzeit

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