Manfred Scherer: Bildungsarbeit in der IGM-Stuttgart

UnbenanntManfred Scherer, der gerade ein Praktikum im Rahmen der Sozak bei der IGM-Stuttgart absolviert, führte ein Gespräch mit der Bildungsreferentin Koll. Linda Eisenmann.

Grundsätzlich sind die Seminare regional organisiert . Rechtliche Grundlage ist das Betriebsverfassungsgesetz  §37 Abs 6,  hier sind alle wichtigen Seminare , die für den BR notwendig sind . Die Kosten übernimmt der Arbeitgeber – alle Kosten.
Die Dauer der Seminare über die Funktionsperiode ist nicht beschränkt der BR kann unbeschränkt seine Weiterbildung genießen.
§ 37 Abs 7 regelt die Seminare die nicht unbedingt notwendig sind. Hier gibt es eine Beschränkung auf 4 Wochen / Funktionsperiode für neugewählte BR.Für wiedergewählte 3 Wochen, das sind zB Geschichtsseminare etc.

Wichtig ist der Begriff der „Gegnerfinanzierung“. Die Arbeitgeber wollen nicht die politischen Sekretäre der IGM finanzieren , sondern nur die wahren Kosten der Weiterbildung zahlen. Deswegen hat die IGM Stuttgart ein Bildungsinstitut gegründet .  Die BIKO.
Hintergrund ist vielleicht , daß die Zweigstelle in Stuttgart sehr viel  mit Daimler zusammenarbeitet.  Daimler hat keinen Euro Br hat, sondern nur einen GesamtBr dies entspricht unseren ZBR. Sie forcieren eine Vertretung in ihrem Werk in Tuscaloosa /Usa gemeinsam mit der amerikanischen Gewerkschaft UAW , aber keinen Euro BR. Hiezu werden zB BR in Sindelfingen freigestellt und in die USA geschickt, um der UAW den Zugang zu ermöglichen.

Für Eurobetriebsrat gibt es keine Seminare .  Auch nach mehrmalig erstauntem Nachfragen. Linda wird zwar noch den Vorstand kontaktieren .

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Über Werner Drizhal

Den Lehrberuf "Elektromechaniker für Starkstrom" in der AMAG-Ranshofen erlernt. Als Jugendvertrauensratsvorsitzenden zum ÖGB-Oberösterreich als Jugendsekretär gewechselt. Nach Absolvierung der Sozialakademie als ÖGB-Bezirkssekretär für Linz-Land gearbeitet. 1996 bis 1999 Mitglied eines OE-Teams der ÖGB-Zentrale, wo ich mich mit Organisationsentwicklung der ÖGB-Bezirkssekretariate und Mitwirkungsfragen von FunktionärInnen in der Gremienarbeit beschäftigte. 1999 in die ÖGB-Zentrale als Personalentwickler gewechselt. Hauptverantwortlich für die Einführung von MitarbeiterInnengesprächen im ÖGB. Umsetzung von professionellen Personalinstrumenten in der ÖGB-Zentrale. Ausbildung in systemischen Coaching und Erlebnispädagogik absolviert. 2007 Wechsel in die Bildungsabteilung der GPA-djp. Zur Zeit Leiter des Geschäftsbereichs Bildung - Gewerkschafts- und Personalentwicklung in der GPA-djp.

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